Schüssler-Salze 2017-04-13T10:20:42+00:00

NATURHEILKUNDE

SCHÜSSLER-SALZE

Dr. Schüß­ler und die Mine­ral­sal­ze

Der Begriff Schüß­ler-Sal­ze oder Bio­che­mi­sche Heil­wei­se nach Dr. Schüß­ler geht auf Dr. med. Wil­helm Hein­rich Schüß­ler (1821 – 1898), einen homöo­pa­thisch arbei­ten­den Arzt in Deutsch­land und die durch ihn ent­wi­ckel­te Heil­wei­se zurück. Dr. Schüß­ler war ein prak­tisch täti­ger Arzt, der sich auch der For­schungs­ar­beit wid­me­te. Hier­bei mach­te er die wich­ti­ge Ent­de­ckung, dass in den Zel­len des Kör­pers gleich­blei­bend 12 Mine­ral­sal­ze (anor­ga­ni­sche Sub­stan­zen) vor­han­den sind.

Auf der Grund­la­ge der bio­che­mi­schen For­schungs­er­geb­nis­se von Jacob Mole­schott (1822 – 1893) und der Zell­for­schungs­er­geb­nis­se von Rudolf Virchow (1821 – 1902) schluss­fol­ger­te er, dass Krank­hei­ten im Kör­per durch einen Man­gel an Mine­ral­sal­zen ent­ste­hen kön­nen. Wer­den die feh­len­den Mine­ral­sal­ze jedoch auf­ge­nom­men, kann die­ser Man­gel besei­tigt wer­den.

Schüß­ler-Sal­ze ges­tern und heu­te

Sei­ne Erkennt­nis­se bezog Dr. Schüß­ler aktiv in die The­ra­pie von Krank­hei­ten ein. Er poten­zier­te (= ver­dünn­te) aus­ge­wähl­te Mine­ral­sal­ze mit Milch­zu­cker und ver­ord­ne­te sie sei­nen Pati­en­ten. Aus den The­ra­pie­ver­läu­fen und den Ergeb­nis­sen sei­ner For­schungs­ar­bei­ten lei­te­te er die wich­tigs­ten Mine­ral­sal­ze und ihre Funk­ti­ons­be­rei­che im Kör­per ab.

Damit leg­te er den Grund­stein für die Anwen­dung und Her­stel­lung der heu­te noch bekann­ten Haupt- bzw. Funk­ti­ons­sal­ze. Bis heu­te sind die Schüß­ler-Sal­ze ein wich­ti­ger Bestand­teil der Natur­heil­kun­de. Auf den Grund­la­gen der For­schun­gen von Dr. Schüß­ler wur­den sie dabei mit immer moder­ner wer­den­den Ana­ly­se­me­tho­den im Lau­fe der Zeit ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt.

Auch bis­her unbe­kann­te Mine­ral­sal­ze des Kör­pers konn­ten so erforscht wer­den. Sie wer­den heu­te als Ergän­zungs­sal­ze bezeich­net und kön­nen die Anwen­dung von Haupt- bzw. Funk­ti­ons­sal­zen gut unter­stüt­zen.

HAUPT- BZW. FUNKTIONSSALZE

  • Nr. 1 Cal­ci­um fluo­ra­tum = für Bin­de­ge­we­be, Zahn­schmelz, Seh­nen und Bän­der

  • Nr. 2 Cal­ci­um phos­pho­ri­cum = für Kno­chen, Zäh­ne und Mus­keln

  • Nr. 3 Fer­rum phos­pho­ri­cum = für das Immun­sys­tem

  • Nr. 4 Kali­um chlo­ra­tum = für die Schleim­häu­te

  • Nr. 5 Kali­um phos­pho­ri­cum = für Ner­ven und Psy­che

  • Nr. 6 Kali­um sul­fu­ri­cum = für die Ent­schla­ckung

  • Nr. 7 Magne­si­um phos­pho­ri­cum = für Mus­keln und Ner­ven

  • Nr. 8 Natri­um chlo­ra­tum = für den Flüs­sig­keits­haus­halt

  • Nr. 9 Natri­um phos­pho­ri­cum = für den Säu­re­ab­bau und den Stoff­wech­sel

  • Nr. 10 Natri­um sul­fu­ri­cum = für die Aus­schei­dung und inne­re Rei­ni­gung

  • Nr. 11 Sili­cea = für Haut, Haa­re und Bin­de­ge­we­be

  • Nr. 12 Cal­ci­um sul­fu­ri­cum = für den Stoff­wech­sel und die Aus­schei­dung

TIPP:

Hier erhal­ten sie wei­te­re, aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zum The­ma Schüß­ler-Sal­ze.

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